Gartenterrasse mit Tisch und Stühlen

Weg ins Hospiz

  1. Voraussetzungen für die Aufnahme
    Stationäre Hospize sind Einrichtungen mit einem eigenständigen Versorgungsauftrag für Patienten mit unheilbaren Krankheiten. Das Krankheitsbild ist bereits im fortgeschrittenen Stadium, eine Heilung ist ausgeschlossen.
  2. Antrag stellen
    Der behandelnde Arzt (Klinik- oder Hausarzt) stellt ein Attest aus. Die Unterlagen dazu sind im Hospiz erhältlich. Das Hospiz reicht dann einen Antrag bei der Krankenkasse ein. Die Entscheidung über eine Kostenübernahme liegt in der Regel in drei Werktagen vor.
  3. Kontakt aufnehmen
    Schon vor dem Einzug können Patienten, ihre Angehörigen und Freunde das Haus und seine Mitarbeiter kennen lernen. Besuche und Gesprächstermine sind nach Vereinbarung, auch kurzfristig, möglich.
  4. Einzug ins Hospiz
    Sobald eine Kostenzusage vorliegt, stimmt das Hospiz mit Angehörigen und Ärzten den nächstmöglichen Verlegungstermin ab. Die Kasse bestätigt die Aufenthaltsdauer zunächst für vier Wochen. Vom Hospiz aus kann später eine Verlängerung beantragt werden.
  5. Finanzierung
    90 % der Gesamtkosten für den Aufenthalt werden durch eine Mischfinanzierung aus Pflege- und Krankenkasse gedeckt. Die restlichen 10 % erbringt die Einrichtung selbst in Form von Spenden, Sponsoring und Zuwendungen.