Stimmen aus dem Gästebuch

In unserem Haus liegt ein Gästebuch.

Jeder Besucher kann seine Eindrücke, Erinnerungen oder Gedanken niederschreiben.

Einige Auszüge aus dem Gästebuch möchten wir hier mit Ihnen teilen:

 

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Liebes Schwestern / Bruder-Team,

ich möchte mich, auch im Namen meiner verstorbenen Frau, ganz herzlich für die überaus fürsorgliche Pflege und Versorgung in ihrem Haus bedanken.

 

Jeden Tag hat sie sich über die netten Schwestern bedankt, und obwohl sie kaum noch sprechen konnte, die wohltuende Versorgung erwähnt.

 

Da ich während der elf Tage, die sie im Hospiz weilte, so oft und lange ich konnte bei ihr war, kann ich mir sehr wohl ein Bild über ihre verantwortungsvolle Tätigkeit machen.

 

Ich habe größte Hochachtung vor Ihrem schweren und aufopferungsvollen Beruf, den Sie mit so viel Herzlichkeit und menschlicher Wärme verrichten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in ihrem ganzen Leben stets genauso viel Liebe und Aufmerksamkeit erfahren.

 

Mann, der seine Frau im Hospiz begleitete

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Mir stehen leider gleich wieder die Tränen in den Augen. Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll. So viele liebe Menschen um einen rum ... Man erkennt es leider erst richtig, wenn man in Not ist und für Hilfe dankbar.

 

Wenn ich bin der Zeit bei Ihnen erzähle, dann spüren die Zuhörer immer nur Frieden und Wohlbefinden und vor allem auch Leben mit Freude und wir Lachen so gar öfters über so manche kleine Geschichte. Es ist mir wichtig, dass das auch genau so rüberkommt. Mir sind oft einzelne Gesrpächsdialoge im Kopf, die ich mit Freude wiedergebe und damit einen realen Eindruck vom Leben bei Ihnen vermitteln kann.

 

Frau, die Ihren Mann im Hospiz begleitete

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Ich verneige mich mit dem allerhöchsten Respekt vor jedem einzelnen Mitarbeiter dieses Hauses. Sie alle waren 10 Tage für uns da und haben unglaubliches geleistet. Wir fühlten uns zu jeder Zeit umsorgt, beschützt und „wie in eine warme Decke gewickelt“.

 

Frau, die ihren Mann im Hospiz begleitete

 

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Und plötzlich ist alles anders …

Vor 18 Wochen betraten wir Ihr Haus das erste Mal. Wie alle Bewohner und deren Angehörigen brauchten auch wir zunächst eine gewisse Zeit, um zu realisieren, dass dieses besondere Haus viel zu früh die Endstation für einen geliebten Menschen sein wird. Dieses Schicksal so anzunehmen, war für uns alle sehr schwer. Doch dank ihrer außergewöhnlich liebevollen Unterstützung lernten wir von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, immer besser mit der Situation umzugehen.

 

Auch mitzuerleben, dass man nicht alleine solch ein Schicksal zu bewältigen hat, sondern dass es doch erstaunlich vielen Menschen ähnlich, ja manchmal auch noch viel schlimmer ergeht, dass ist schon eine große Lebenserfahrung die man von hier mitnimmt.

 

Besonders beeindruckt waren wir, dass wir in Ihrem Haus wahre Engel kennen gelernt haben. Sie haben zwar keine weißen Kleider und Flügel haben sie auch nicht, dafür tragen sie blaue Kittel und weiße Hosen. Die meisten jedenfalls. Nach einem dreiviertel Jahr Erfahrung mit ständig überlastetem Klinikpersonal war es für uns ganz ungewohnt, dass hier immer eine sehr angenehme, warmherzige Atmosphäre herrschte. Nie hat man auch nur annähernd das Gefühl gehabt, dass eine Schwester oder ein Bruder nicht mit Herz ausübt oder gestresst wirkte oder dass man vielleicht eine Frage zu viel gestellt hatte. Ganz im Gegenteil!

 

Der Mensch wird hier auch als Mensch wahrgenommen und es ist nach jedem Besuch immer beeindruckend, wie würdevoll der Umgang mit den Bewohnern und auch deren Angehörigen ist. Wie wertvoll diese Begleitung für diese sehr schwere Zeit ist, kann man kaum in Worte fassen. Nur die, die es selbst erleben mussten, wissen es wahrscheinlich so zu schätzen wie wir.

 

Mann, der seine Frau im Hospiz begleitete

 

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Sterbende brauchen Menschen. Sie hier im Hospiz hatten das Gespür für das, was gut tut. Sie konnten zuhören, reden, streicheln, schweigen und manchmal allein lassen. Die kleine Familie im Hospiz hat unsere Mutti unheimlich behütet und sie hat sich stets wohl bei Ihnen gefühlt.

 

Tochter, die ihre Mutter im Hospiz begleitete

 

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Dem gesamten Team vom Hospiz danken wir von ganzen Herzen für die liebevolle Betreuung unserer Mutti.

Unsere Mutti verlebte hier eine wunderbare Zeit und blühte regelrecht auf. Immer  wieder sagte sie zu uns, dass sie nicht gedacht hätte, im Alter so eine schöne Zeit zu haben. Sie genoss die Rundumbetreuung, das liebevolle Umsorgtsein und die netten Gespräche sowohl mit dem Personal als auch mit anderen Bewohnern. In ihrem kleinen persönlichen Reich fühlte sie sich pudelwohl – es wurde ihr Zuhause. Wir sahen, dass sie glücklich und zufrieden war.

 

Tochter, die ihre Mutter im Hospiz begleitete

 

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In einem Lied von einem deutschen Popsänger heißt es: „Bei meiner Seele, du bist so herzergreifend liebevoll.“ Dies kann man mit den Worten „Ihr…“ über das so Herzergreifende Pflegepersonal vom Hospiz Bad Berka sagen. Danke für die Fürsorge und den würdevollen Abschied.

 

Tochter, die ihre Mutter im Hospiz begleitete

 

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Meine Mutti hat sich Ihr Hospiz für ihre letzten Tage ausgesucht. Ich war sehr skeptisch. Doch letztendlich war es die beste Entscheidung.

Ihr wurde so viel Liebe und Fürsorge Anteil, so dass sie immer sagte, dass es ihre schönste Zeit sei – ihr erster Urlaub. Auch wenn ich sehr traurig war, wurde ich von den Hospizmitarbeitern getröstet.

Ich bin unendlich dankbar.

 

Tochter, die ihre Mutter im Hospiz begleitete

 

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Liebes Hospiz Team, für die kurze, intensive Zeit mit meinem Mann in Ihrem Haus möchten wir „Danke“ sagen. Sie leisteten am Ende eines Lebens eine Arbeit, die letztendlich nicht vom Erfolg der Heilung gekrönt werden kann, aber doch so wichtig ist, weil sie die wichtigsten Elemente der ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten erfordert: die Humanität. Dafür möchten wir Ihnen unsere hohe Anerkennung aussprechen.

Viele Türen blieben verschlossen, hier fand er sein letztes Zuhause. Es war warm und herzlich. Ich wünsche allen Menschen genau dasselbe, denn alle haben es verdient in Würde zu gehen. Überraschend mit der schwere seiner Krankheit konfrontiert, hat mein Mann die ihm zugewandte Betreuung auf seine Art sehr zu schätzen gewusst und war dankbar dafür, dass er seine Würde wahren konnte, - als eigenständige Person wahrgenommen wurde.

Wir möchten im Namen aller Angehörigen und Freunde, für Ihre aufopferungsvolle Arbeit, ihre Hilfe, ihren Rat, ihre Menschlichkeit danken.

 

Frau, die ihren Mann im Hospiz begleitete

 

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In liebevolle Hände gaben wir unseren Opa. Sie nahmen dem Sterben den Schrecken, dem Tod die Kälte und unterstützten unsere Familie mit Einfühlsamkeit und Freundlichkeit.

Danke für die Hilfe und dem Weitermachen da, wo uns, den Angehörigen, die Kräfte fehlten. Wir haben größten Respekt vor Ihrer Arbeit und drücken hiermit unsere Dankbarkeit aus.

 

Tochter, die ihren Vater im Hospiz begleitete

 

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Liebes Team vom Hospiz Bad Berka, ihr nahmt dem Sterbenden Schrecken, dem Tod die Kälte und gabt meiner Mutter die Würde.

Die Einfühlsamkeit, Freude, Aufmerksamkeit, Zuneigung, Freundlichkeit und Suveränität mit der Ihr weitergemacht habt, wo die Krankenhäuser die Behandlung beendeten, verdient unseren tief empfundenen Respekt.

Unsere Mutti war sehr glücklich in ihrem Haus wohnen zu dürfen. So viel Wärme und Menschlichkeit wie hier gibt es kaum an einem anderen Ort. Weil ihr es vorlebt. Ihr habt uns immer Raum für uns selbst gelassen zum Sammeln zum Besinnen und zum Nachdenken. Ihr habt dem Sterbeprozess ein Stück weit Normalität zurückgegeben und uns somit das Bedrückt sein genommen.

Für all das danken wir in erster Linie euch, die ihr bis zuletzt unsere Mutter begleitet habt.

 

Tochter, die ihre Mutter im Hospiz begleitete

 

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Wir möchten die fürsorgliche Pflege unserer Mutti danken.

Sie durfte die ihr verbliebene Zeit in Würde verbringen.

Auch als Angehöriger findet man eine innerliche Ruhe, besonders durch die vielen netten Gespräche sowie die häusliche Atmosphäre.

 

Kinder, die ihre Mutter im Hospiz begleiteten

 

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Ihr habt meiner Frau für mehr als 5 Wochen ein würdiges letztes zu Hause gegeben. Es war wirklich so, dass meine Liebste hier noch mal Mensch sein durfte - keine Patientin, keine Nummer. Ich bin euch allen sehr dankbar. Auch für mich war der Aufenthalt im Hospiz eine gute und wertvolle Erfahrung - trotz der traurigen Umstände. Ich habe hier noch was wichtiges für das Leben "da draußen" gelernt. Würde, Anstand, Fürsorge, Respekt und Menschlichkeit haben einen neuen Stellenwert. Gegen jedes Vorurteil ist für mich das Hospiz ein Ort des Lebens, eine gute Vorbereitung auf die letzte Reise.

 

Frau, die ihre Lebensgefährtin im Hospiz begleitete

 

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"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Den Inhalt dieses Satzes und seine Erhabenheit haben wir hier im Hause erfahren.

Unser Leben verschob sich durch die Erkrankung meiner Ehefrau so sehr, wie eigentlich noch nie.

Wir erlebten täglich intensiv unsere eigenen Grenzen.

 

Und hier im Haus herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre. Diese fängt bei der Gestaltung aus Ausstattung des Gebäudes an und endet bei der Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

In acht Wochen des Aufenthaltes waren Sachverstand, Freundlichkeit und Herzlichkeit dominierend.

 

Mann, der seine Frau im Hospiz begleitete

 

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Danke, für die liebevolle Betreuung unserer Liebsten in ihren letzten beiden Wochen ihres viel zu kurzen Lebens.

 

Danke für die vielen lieben Worte des Trostes während dieser Zeit.

 

Danke dafür, dass man hier immer Zeit hat für alle Sorgen und Nöte auch der Angehörigen.

 

Danke, dass man hier in der schwersten Zeit des Lebens in Liebe, Zuwendung, Fürsorge, Achtung uvm. aufgefangen wird.

 

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Auf diesem Wege möchte ich mich für die liebevolle und aufmerksame Pflege und Betreuung meines Vaters bedanken.

Leider konnte er nur seine letzten Tage bei Ihnen verbringen. Schöner wäre es gewesen, wenn er früher in ihre wunderbare Einrichtung verlegt worden wäre. Trotzdem war ich sehr froh, als ich wusste, dass er bei Ihnen sehr gut aufgehoben war, zudem ich nicht ständig vor Ort sein konnte.

 

Tochter, die ihren Vater im Hospiz begleitete

 

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Im Namen meiner Geschwister möchte ich mich bei Ihnen, herzlichst bedanken.

 

Sie haben unsere Mutter und uns, ihre Familie, mit ihrer Aufmerksamkeit und liebevollen Fürsorge ein würdevolles Abschiednehmen ermöglicht.

Wir sind sehr dankbar, dass unsere Mutter in ihrem Haus sein durfte und wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und viel Kraft für ihre ehrenwerte Arbeit.

 

Tochter, die ihre Mutter im Hospiz begleitete

 

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Sie schenkten meinem Vater das, was er sich selbst und wir als Familie uns am meisten für ihn wünschten; einen ruhigen und würdevollen Abschied vom Leben.

Sie als Team haben ihr Möglichstes getan, meinem Vater die letzten Monate und Wochen so angenehm wie möglich zu gestalten, ob nun durch ein Bad, den Aufenthalt auf der Terrasse, so manches Sektfrühstück und die wertvollen lieben Worte im Laufe des Tages sowie viele weitere Bemühungen, meinem Vater den Alltag erträglicher machten.

Darüber hinaus hatten Sie immer ein offenes Ohr für unsere Bedenken und Sorgen als Angehörige.

 

Tochter, die ihren Vater im Hospiz begleitete

 

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Bei einer Grippe kauft man sich Aspirin und isst Obst. Bei einem Unfall kommt man ins Krankenhaus und wird geheilt. Doch was ist, wenn die Krankheit eine ganz andere ist? Eine, welche mit dem Tod endet! Für die letzten Monate, Tage, Wochen, ja Stunden ist Fürsorge, Aufmerksamkeit und Liebenotwendig.

Wenn dies alles zu Hause nicht möglich ist sucht man nach Möglichkeiten und Wege. Diese Möglichkeit war für uns das Hospiz in Bad Berka. Und wir waren so froh! Die Liebe und Aufmerksamkeit welche hier meiner Frau zukam, erleichterten Ihr und uns die letzten Wochen. Dafür einen großen Dank an alle.

 

Ein Mann, der seine Frau im Hospiz begleitete

 

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Mein Mann wurde ins Hospiz verlegt. Mit großem Einsatz der Schwestern und Pflegern wurde er rund um die Uhr liebevoll und vorbildlich betreut. Das ich die ganze Zeit an der Seite meines Mannes sein durfte, war wunderbar. Ich empfinde große Dankbarkeit. Jeder einzelne vom Personal stand auch mir immer zur Seite und versuchte mich wieder aufzurichten, wenn ich Sorgen hatte.

Ich möchte mich für alles, was sie für meinen Mann und mich getan haben aufs herzlichste bedanken.

 

Frau, die ihren Mann im Hospiz begleitete

 

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Den eigenen Tod den stirbt man - nur.

 

Doch mit dem Tod des anderen muss man leben!

 

Es ist gut zu wissen, dass es einen Platz gibt wo der Mensch bis zuletzt Mensch sein kann.

 

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In diesem stillen Haus der Geborgenheit durfte er seinen Lebensabend verbringen. Er wurde vom Personal gehegt und gepflegt, und nur seine Wünsche wurden berücksichtigt, soweit er sich noch äußern konnte.

Seine Schmerzen wurden gelindert und so konnte er würdevoll sterben.

 

Danksagung einer Frau, die ihren Mann im Hospiz begleitete